Grenzen setzen in Beziehungen - Narzissten Grenzen setzen - liebevoll Grenzen setzen - Respektvoll kommunizieren: Wie du Grenzüberschreitungen in der Beziehung ansprichst - Blogbeitrag Familie-Liebe-Frieden - Sandra Heitmann Beziehungscoach
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Schön, dass du hier bist und dich dafür interessierst, wie du respektvoll kommunizieren und Grenzüberschreitungen in deiner Beziehung ansprechen kannst. Eine gesunde Beziehung basiert auf Vertrauen, Offenheit und Respekt. Doch manchmal kann es vorkommen, dass einer von beiden die Grenzen des anderen nicht respektiert und überschreitet. Das kann auch ganz unabsichtlich passieren, da wir unterschiedliche Grenzen haben.

Jede Grenzüberschreitung führt zu Konflikten, Enttäuschung und Verletzungen. Deshalb ist es wichtig, dass du deine Grenzen kennst und lernst, sie auf eine respektvolle Art und Weise zu kommunizieren. Wie du deine eigenen Grenzen wahrnimmst, habe ich bereits ausführlich in meinem Blogbeitrag Nein sagen: Wie du lernst, Grenzen zu setzen beschrieben.

In diesem Blogbeitrag erfährst du, warum Grenzen in der Beziehung so wichtig sind und wie du sie erfolgreich ansprechen kannst, um deine Beziehung zu stärken und zu verbessern.

Warum Grenzen in der Beziehung wichtig sind

Lass es mich dir an einer kurzen Geschichte erläutern:

Lena und Tom waren seit drei Jahren ein Paar und hatten in dieser Zeit viele Höhen und Tiefen durchgemacht. Tom war ein offener und freundlicher Mann, der schnell Freunde fand und gerne unter Menschen war. Lena hingegen war eher introvertiert und brauchte viel Zeit für sich allein. Das führte manchmal zu Konflikten in ihrer Beziehung, aber sie hatten bisher immer einen Weg gefunden, um miteinander zu kommunizieren und ihre Unterschiede auszugleichen.

Irgendwann bemerkte Lena, dass Tom immer öfter auf sein Handy schaute und Nachrichten mit einer neuen Arbeitskollegin austauschte. Sie war misstrauisch und fragte sich, ob da vielleicht mehr zwischen ihnen war. Immer öfter schlich sich Misstrauen in ihre Gedanken ein und sie begann seine Nachrichten heimlich zu lesen.

Eines Abends saßen sie zusammen auf dem Sofa und Tom bekam eine Nachricht. Lena konnte es nicht lassen und schaute heimlich auf das Handy. Was sie sah, bestätigte ihre schlimmsten Befürchtungen. Tom hatte mit seiner Arbeitskollegin darüber gesprochen, wie attraktiv er sie fand und wie gerne er mehr Zeit mit ihr verbringen würde.

Lena war tief verletzt und fühlte sich betrogen. Ihre Grenzen in der Beziehung wurden überschritten und nun wusste sie nicht, wie sie damit umgehen sollte. Sie wollte ihn damit konfrontieren, wusste aber nicht, wie sie das auf eine respektvolle Art tun konnte.

In diesem Beispiel zeigt sich, wie wichtig es ist, in einer Beziehung klare Grenzen zu haben und diese auch zu kommunizieren.

Misstrauen und fehlende Offenheit können schnell zu Konflikten führen und das Vertrauen in der Beziehung zerstören. Es ist wichtig, dass beide Partner sich bewusst sind, was für sie in der Beziehung wichtig ist und welche Grenzen sie haben. Nur so können Konflikte auf eine respektvolle Art und Weise gelöst werden.

Beim Thema Treue kennen sicher viele Menschen ihre Grenzen, aber es gilt auch für viele weitere Themen und die Grenzen sind viel zu häufig nicht klar definiert. Das führt zu Grenzverletzungen. Es lohnt sich also, darüber nachzudenken und Klarheit hineinzubringen. 

Die verschiedenen Arten von Grenzen in einer Beziehung

Körperliche Grenzen

Es geht darum, wie du in deiner Beziehung berührt werden möchtest und wie nicht. Was beim Sex für dich okay ist und was nicht. Wo dein persönlicher Raum beginnt. Wenn ein Partner den anderen einfach angrabscht, ohne dass dieser dazu offen ist, dann ist das eine Grenzverletzung. Nur weil zwei den Weg miteinander als Paar gehen, hat niemand das Recht auf den Körper des anderen. Es ist wirklich wichtig, die persönlichen Grenzen zu respektieren. 

Emotionale Grenzen

Eine emotionale Grenze kann etwa sein, dass ein Partner keine tiefgründigen Gespräche führen möchte, wenn er gestresst oder müde ist.

Eine Kundin berichtete einmal, dass ihr Partner sie, wann immer sie heimkommt, mit all seinen Gedanken des Tages bequatscht und sogar bis ins Bad hinter ihr herläuft. Er hat damit ganz klar ihre emotionale Grenze überschritten. Hat nicht erkannt, dass sie in diesem Moment einfach nur in Ruhe gelassen werden und Zeit für sich selbst haben wollte. Dass sie diese Zeit auch benötigte, um anzukommen. Wenn der Partner diese Grenze nicht respektiert und trotzdem versucht, über tiefe Themen zu sprechen, kann das zu Frustration und Ärger führen. Es ist wichtig, die emotionalen Grenzen des Partners zu respektieren und in diesen Momenten Raum und Zeit zu geben, um sich zurückzuziehen und zu entspannen. 

Zeitliche Grenzen

Hier mag ich dir zwei Beispiele geben. Zum einen kann es sein, dass ihr als Paar miteinander vereinbart habt, dass ihr jeden Samstagabend Paarzeit habt und den Abend miteinander verbringt. Wenn einer von euch nun diesen Paar-Abend immer wieder absagt und seine Zeit anders verplant, dann wird er die Grenze des Partners damit wahrscheinlich überschreiten und es führt unweigerlich zur Enttäuschung, Frust und Ärger.

Ein weiteres Beispiel kann sein, dass ein Partner dem anderen Partner gar keinen Raum für eigene Freunde, Familie oder sich selbst lässt. Das führt zu dem Gefühl in der Beziehung keine Luft mehr zu bekommen und auch das kann ganz klar als Grenzüberschreitung empfunden werden. Jeder hat das Recht, seine eigenen zeitlichen Grenzen zu setzen und mit seinen Grenzen respektiert zu werden.

Mentale Grenzen

Klingt seltsam, aber lass es mich meine Wortwahl bitte erklären. Was ich damit sagen will, ist, dass keiner dem anderen seine eigene Meinung und seine Werte oder Überzeugungen überstülpen kann und darf.

Nur weil ich mich fleischlos ernähre, heißt das noch lange nicht, dass der Rest der Familie es ebenfalls tun muss. Wenn du vielleicht überzeugt bist, dass es wichtig ist, jeden Tag Sport zu treiben, ist an dem anderen nichts falsch, wenn er den Fokus auf etwas anderes in seinem Leben legen will. Jeder hat das Recht, seine eigenen Werte und Meinungen zu verfolgen und hier auch Grenzen zu setzen. Ich werde kein Fleisch essen, nur weil andere das für komplett normal halten und gleichzeitig werde ich nicht zur Missionarin mit meiner persönlichen Meinung. Persönliche Grenzen sollten also respektiert werden. Es gilt, Meinungsfreiheit zu wahren.

An dieser Stelle sei auch gesagt, dass es sein kann, dass die Meinung und das Verhalten des anderen auch eine Grenzverletzung für dich darstellen, weil sie nicht mit deinen kompatibel sind. Ich würde zum Beispiel nicht mit jemandem zusammen sein wollen, der sich für Themen engagiert, die für mich ganz und gar nicht akzeptabel sind. Ich würde das so kommunizieren und meine Konsequenz ziehen, wenn wir hier einfach auf sehr unterschiedlichen Standpunkten stehen. Auch das bedeutet es, den eigenen Raum zu wahren. 

Finanzielle Grenzen

Ich hatte einmal eine Kundin, die mit ihren Unternehmen gutes Geld verdient hat und ihr Partner hätte gerne einen Anteil von ihrem Geld gehabt, um sich ein Unternehmen aufzubauen. Eine Forderung ist nicht gerechtfertigt. In deiner Beziehung darfst du jederzeit selbst entscheiden, ob du dein Geld teilen magst und inwieweit du deine Finanzen in die Beziehung einbringst. Jeder hat das Recht, seine eigenen finanziellen Grenzen zu setzen und damit respektiert zu werden.

Die Bedeutung von respektvoller Kommunikation

Eine gesunde Beziehung basiert auf Respekt und gegenseitiger Achtung. Eine respektvolle Kommunikation ist die Basis für Zufriedenheit in der Beziehung.

Es bedeutet, einander auf Augenhöhe zu begegnen, den anderen zu respektieren und wertzuschätzen, und gleichzeitig auch die eigenen Bedürfnisse und Grenzen klar auszudrücken.

Gelingt es euch, respektvoll miteinander umzugehen, erschafft ihr einen vertrauensvollen Raum. Dann könnt ihr offen miteinander sprechen und auch Verständnis füreinander aufbringen. Das wiederum ist wichtig, damit du dich in der Beziehung überhaupt gesehen und verstanden fühlen kannst. Damit du dich mit deinem Partner dauerhaft verbunden fühlen kannst. Damit eure Beziehung Tiefe erleben kann und nicht an der Oberfläche austrocknen muss.

Respekt ist die Grundlage, auf der jede Liebe aufbaut. Wir zeigen einander damit, dass wir einander wichtig sind.

Es ist die Basis dafür, dass ihr gemeinsam Konflikte lösen und Missverständnisse aus dem Weg räumen könnt. Die Grundlage für eine starke und dauerhafte Verbindung zueinander.

Tipps für eine respektvolle Kommunikation

  • Sprich über dich, anstatt über deinen Partner. Sprich über deine Gefühle und Bedürfnisse.
  • Höre aktiv zu, damit du verstehen kannst, was dein Partner denkt und sagt und fühlt. Aktiv zuhören bedeutet auch, dass du zurückspiegelst, was du denkst verstanden zu haben. Denn nur so kann ein Missverständnis direkt geklärt werden.
  • Vermeide Vorwürfe und versuche dich respektvoll auszudrücken. Auch die Tonlage ist ein Faktor, der zu beachten ist. Lautstärke oder eine besonders hohe Tonlage kann schnell reizen. Versuche dies, wenn möglich, zu vermeiden und nimm dir Raum, um notfalls abzukühlen 😉
  • Nimm die Gefühle deines Partners ernst. Carl Rogers (amerikanischer Psychologe und Psychotherapeut) hat gesagt:

Die tiefste Form des menschlichen Verständnisses ist nicht das Wissen, sondern das Empfinden. Wenn du dich in die Gefühle des anderen hineinversetzen kannst, bist du wirklich schlau.

  • Versuche, dich in die Perspektive deines Partners hineinzuversetzen. Auch dann, wenn du anderer Meinung bist. Soll nicht heißen, dass du seine Meinung übernimmst. Es reicht, wenn du Empathie zeigst. 😉
  • Vermeide Beleidigungen und Abwertungen
  • Lass deinen Partner ausreden
  • Respektiere die Grenzen deines Partners und achte darauf, sie nicht zu überschreiten

Schau dir zur Vertiefung meinen Beitrag 7 Tipps zum Glück in der Beziehung an. Da bin ich ausführlich darauf eingegangen.

Was tun, wenn der Partner eine Grenze überschreitet?

Der allererste Schritt beginnt bei dir. Du musst für dich Klarheit darüber gewinnen, welche Grenzen du hast und warum dir diese wichtig sind.

Nimm dir also ausreichend Zeit, deine Gedanken und Gefühle zu reflektieren und für dich zu sortieren. Dazu kann auch ein Austausch mit einer Freundin oder eine Stunde Coaching sehr hilfreich sein. Sobald du innere Klarheit hast, ist es wichtig, diese Klarheit auch verbal an deinen Partner zu adressieren. Bist du innerlich klar, spricht auch dein Körper die Sprache deiner Worte. Deine innere Klarheit ist wirklich wichtig und nicht zu unterschätzen.

Wie spricht man das Thema an, ohne den Partner zu verletzen oder zu provozieren?

Wenn du das Thema ansprichst, ist es vorteilhaft, eine entspannte Gesprächsbasis zu schaffen. Es ist wichtig, dass du sachlich und respektvoll bleibst und deinen Partner nicht angreifst. Ein Angriff ist eine Schutzreaktion von dir (siehe mein Blogbeitrag Beziehungsprobleme: 10 Schutzstrategien des Inneren Kindes) und diese Schutzreaktion wird mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass dein Partner sich verteidigt, anstatt gemeinsam mit dir nach einer Lösung zu suchen. Das ist sicher nicht das, was du möchtest. Schau dir die Schutzstrategien an und spüre für dich nach, welche du favorisierst. Deine Wahl zur Lösungsfindung sollte die Offenheit sein, statt der Schutz. 

Mit sachlich meine ich nicht, dass du nicht über deine Gefühle und Empfindungen sprechen darfst. Ganz im Gegenteil. Das ist gut, damit du verstanden wirst. In der Regel wird dein Partner dich nicht absichtlich verletzten wollen. Schaue oben unter Tipps für eine respektvolle Kommunikation oder in meinem Beitrag 7 Tipps zum Glück in der Beziehung. Dort habe ich wertvolle Tipps dazu gegeben, wie eure Kommunikation gelingen kann.

Wie kann ich meine Grenzen nonverbal ausdrücken?

Manchmal haben Worte nicht die Wirkung, die wir uns wünschen. Das liegt vor allem daran, dass die Worte nicht mit der Körpersprache resonieren.

Daher mag ich dir hier ein paar Tipps geben, wie du nonverbal deine Grenzen ausdrückst:

Körpersprache

Dein ganzer Körper spricht Bänder in der Kommunikation. Er zeigt, wie du dich fühlst und was dir wichtig ist. Wenn deine Angst deinen Partner zu verlieren gerade größer ist, als die Wichtigkeit deiner Grenze, dann wird dein Körper Bände sprechen. Genauso kann dein Körper auch Angst zeigen, wenn du dich zum Beispiel bedroht fühlst. Dann wirst du dich instinktiv zurückziehen, um dich zu schützen. Das Verschränken der Arme kann z. B. bedeuten, dass du Distanz wahren möchtest. Es ist ein erstes Zeichen, um deine Grenze zu signalisieren.

Blickkontakt

Blickkontakt ist ein wichtiger Teil der nonverbalen Kommunikation. Wenn du jemandem direkt in die Augen schaust, signalisierst du Offenheit und Vertrauen. Wenn du deine Grenzen ausdrücken möchtest, wirst du den Blickkontakt reduzieren oder gar vermeiden. Das signalisiert Distanz und hilft dir, deinen Raum zu wahren.

Körperhaltung

Die Art und Weise, wie du dich bewegst, deine Körperhaltung beeinflusst auch die nonverbale Kommunikation. Wenn du deine Grenzen ausdrücken möchtest, solltest du darauf achten, aufrecht zu sitzen oder zu stehen. Das signalisiert Selbstbewusstsein und Stärke. Falls dein Partner steht und du sitzt, stehe unbedingt auch auf. Achte auf die Augenhöhe.

Persönlicher Raum

Denke bitte daran, dass der nonverbale Ausdruck auch missverständlich sein kann. Nutze deine Körpersprache für dich als Zusatzmittel, aber nicht als einziges Mittel. Versuche bitte keinesfalls, diese Signale in das Verhalten deines Partners hineinzuinterpretieren. Jede Person hat ihre Eigenheiten und nichts gilt pauschal. Die Grenzen verbal zu kommunizieren und deine eigenen Bedürfnisse und Grenzen klar auszudrücken, bleibt dir in der Beziehung dadurch nicht erspart. 😉 

Dein persönlicher Raum ist ein wichtiger Teil deiner Privatsphäre. Du kannst ihn nutzen, um deine Grenzen zu signalisieren. Wenn du dich in dem Moment unwohl oder gar bedroht fühlst, kannst du weggehen, um deinen persönlichen Raum zu schützen. Wenn es sich für dich passend anfühlt, kannst du dazu sagen, dass du zum Beispiel in einer Stunde wiederkommst. 

Die Herausforderung narzisstischer Partner: Narzissten Grenzen setzen

Ich habe so meine Probleme mit dem Titel „Narzisst“. In meinen Beiträgen 5 Schwächen von Narzissten und Narzissmus – Schwäche im Selbstwertgefühl bin ich bereits ausführlich auf das Thema eingegangen. Aber auch hier darf es nicht fehlen, weil ich weiß, wie viele Menschen nach Antworten suchen. Nirgends ist die Not größer als in einer Beziehung mit einem Menschen, der stark narzisstische Züge lebt. Ich verstehe das sehr gut.

Eine Beziehung mit einem narzisstischen Partner kann wirklich schwierig sein. Oft sind diese Menschen nicht in der Lage, die Bedürfnisse und Grenzen des anderen zu respektieren und überschreiten ständig Grenzen.

Ich plädiere auch hier für eine respektvolle Kommunikation, sonst riskierst du eine Eskalation, die sich wahrscheinlich gewaschen hat. Dennoch ist es unumgänglich, dass du deine eigenen Grenzen klar und deutlich benennst und bei Bedarf Konsequenzen ziehst.

Du allein trägst die Verantwortung für dein eigenes Wohlbefinden und diese Verantwortung musst du übernehmen. Du darfst nicht zuzulassen, dass die narzisstischen Verhaltensweisen deines Partners dazu führen, dass du dir selbst nicht mehr im Spiegel begegnen kannst. Dass du deine Selbstachtung verlierst. Ist es dir bereits passiert, dann hole sie dir bitte wieder zurück.

Wenn ihr gemeinsam keine Lösung findet und du allein nicht aus der Situation herausfindest, dann suche dir bitte Hilfe. Niemand hat das Recht, deine Grenzen zu missachten. Niemand hat das Recht, deine Gefühle mit Füßen zu treten. Achte dich bitte selbst oder beginne zumindest damit. Wenn ich dich unterstützen darf, dich in deinem Selbstwert zu stärken, dann schau dir gern meine Angebote an. 

Strategien für den Umgang mit narzisstischen Partnern

  • Setze klare Grenzen
  • Arbeite an deinem Selbstbewusstsein und an deinem Selbstwertgefühl
  • Du musst dich vor niemandem rechtfertigen
  • Bleibe bei dir. Es ist leicht, sich im Partner zu verlieren und nur noch seine Bedürfnisse zu erfüllen. Nimm dich wieder wichtig.
  • Sei konsequent, wenn dein Partner deine Grenzen überschreitet. Kommuniziere diese Konsequenzen und setze sie um

Suche dir gegebenenfalls Unterstützung. Es ist ein Weg und kein Schalter. Wer immer dir etwas anderes erzählt, wird dir leider nicht die Wahrheit sagen. 🤷‍♀️

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Gemeinsam Lösungen finden

Mir ist klar, dass dich dieser Punkt besonders interessiert. Es ist ganz klar, dass ihr eine gemeinsame Lösung benötigt, damit ihr zukünftige Grenzüberschreitungen vermeiden könnt. Damit ihr einander wieder vertrauen könnt.

Es führt kein Weg daran vorbei, dass ihr offen und ehrlich miteinander sprecht. Am besten, nachdem ihr beide innerlich klar seid und in einem Moment, indem ihr emotional NICHT aufgeladen seid. Sprecht offen über eure Gefühle, über eure Wünsche und Bedürfnisse und hört einander zu. Es ist wichtig, dass ihr einander versteht. Nur so kann eine gemeinsame Lösung sich herauskristallisieren.

Es kann gut sein, dass ihr mehrere Gesprächsanläufe benötigt. Seid bitte geduldig mit euch und miteinander.

Sprecht unbedingt klar darüber, welche Grenzen überschritten wurden, wie das geschah und warum es geschah. Versucht wirklich zu verstehen, was dazu geführt hat und warum es passiert ist. Das sind natürlich keine angenehmen Gespräche. Doch sie sind wichtig.

Versucht gemeinsam eine klare Vereinbarung zu treffen und auch über Konsequenzen klar zu sprechen. Wenn dein Partner sich zum Beispiel nicht an eure Verabredung hält, dann kann die Konsequenz sein, dass du in Zukunft nicht länger wartest, sondern etwas anderes unternimmst und deinen Tag für dich schön gestaltest. Du musst nicht hinter ihm her telefonieren, nicht jammern, nicht klagen und nichts dergleichen tun. Du gestaltest deinen Tag. 

Eine Konsequenz soll also keine Strafe sein, auch wenn sie das oft ist. Eine Strafe hat die einzige Absicht, den anderen zu bestrafen. Es hat immer den Beigeschmack von Erziehung und geht einher mit Liebesentzug und Ablehnung. Strafen schaden der Beziehung. Eine Konsequenz ist schlicht ein Ergebnis einer Entscheidung, mit welcher der Partner rechnen muss. Es kann den Partner dazu animieren, sein Verhalten zu reflektieren und Verantwortung zu übernehmen. Es wertet den Partner jedoch nicht ab und er wird sich durch die Konsequenz auch nicht abgelehnt oder ungeliebt fühlen müssen.

Fazit

In einer Beziehung ist es wichtig, dass beide Partner respektvoll miteinander umgehen und auf die Grenzen des anderen achten. Besonders bei narzisstischen Partnern kann dies jedoch eine Herausforderung darstellen, da sie oft dazu neigen, Grenzen zu überschreiten und die Bedürfnisse des Partners zu ignorieren. Generell ist es wichtig, dass du dir deiner eigenen Grenzen bewusst bist und dass ihr offen und respektvoll miteinander sprecht und auch konsequent handelt, wenn Grenzen verletzt werden. Eine respektvolle Kommunikation, die auf gegenseitiger Wertschätzung und Empathie basiert, wird euch helfen, eure Konflikte zu lösen und die Beziehung auf eine gesunde Basis zu stellen.

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