So stärkst du dein Selbstwertgefühl - Selbstwertgefühl steigern - Blogbeitrag Sandra Heitmann Beziehungscoach Familie-Liebe-Frieden
9. Januar 2023In Prägungen, Beziehungsglück
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Ein starkes Selbstwertgefühl ist wichtig, weil es die Grundlage für ein erfülltes und glückliches Leben ist. Menschen mit einem gesunden Selbstwertgefühl haben eine positivere Einstellung zum Leben, sind motivierter und erreichen mehr. Diese Menschen sind auch in der Lage, besser mit Rückschlägen umzugehen und haben ein größeres Durchhaltevermögen.

Ein schwaches Selbstwertgefühl führt zu Unzufriedenheit, Minderwertigkeitsgefühlen und Selbstzweifeln. Menschen mit einem schwachen Selbstwertgefühl haben oft Schwierigkeiten, Beziehungen einzugehen und aufrechtzuerhalten, da sie nicht glauben, dass sie es „verdienen“, geliebt zu werden.

Es ist wohl offensichtlich, warum ein starkes Selbstwertgefühl so wichtig ist.

Was genau ist Selbstwertgefühl? Und wie kannst du es stärken?

Selbstwertgefühl ist das Gefühl, dass du wertvoll und liebenswert bist. Es ist die Überzeugung, dass du es verdient hast, geliebt und respektiert zu werden. Mit einem gesunden Selbstwertgefühl hast du keine Angst, Fehler zu machen. Du weißt, dass du trotzdem geliebt und akzeptiert wirst.

Ein starkes Selbstwertgefühl entwickelst du optimalerweise in deiner Kindheit. Eltern und andere Bezugspersonen haben hier eine Schlüsselrolle, indem sie dir Liebe, Wärme und Zuwendung schenken. Als Kind lernst du so, dass du geliebt wirst – unabhängig von deinen Leistungen oder Fehlern.

Doch auch als Erwachsene kannst du dein Selbstwertgefühl stärken – oder schwächen. Jede Erfahrung, jedes Wort und jede Tat hat Auswirkungen auf dein Selbstvertrauen und deine Selbstsicherheit. 

Du kannst jederzeit etwas tun, um deinen Selbstwert zu stärken!

Ein stabiles Selbstwertgefühl ist jedoch nichts, was du einfach über Nacht erreichen kannst. Es ist ein Prozess, den du täglich üben musst und der viel innere Arbeit erfordert. Aber es lohnt sich: Wenn du dein Selbstwertgefühl stärkst, hast du mehr Kraft und Energie für alles andere in deinem Leben.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du dein Selbstwertgefühl stärken kannst. Die wichtigste Beziehung in deinem Leben ist die Beziehung zu dir selbst – also musst du beginnen, gut für dich selbst zu sorgen.

10 Tipps, wie du dein Selbstwertgefühl stärken kannst:

Tipp 1: Lerne Grenzen zu setzen

Gut für dich selbst zu sorgen, heißt auch Grenzen zu setzen. Ohne Grenzen zu haben, zu lernen, Nein zu sagen, oder dir Zeit für dich selbst zu nehmen, wird dein Selbstwertgefühl leiden. Es ist wichtig zu lernen, deine eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Grenzen ohne Schuld oder Scham zu benennen. Erkenne, dass dein NEIN zu etwas oder zu jemandem ein JA zu dir enthält. So schaffst du eine gesunde Basis und einen guten Rahmen für Beziehungen und du stärkst nebenbei dein Selbstwertgefühl.

Nein, sagen: Wie du lernst, Grenzen zu setzen - Sandra Heitmann Beziehungscoach - Familie-Liebe-Frieden

Nein, sagen: Wie du lernst, Grenzen zu setzen

Tipps, wie du lernst, deine Grenzen wahrzunehmen und zu setzen.

Tipp 2: Höre auf, dich zu vergleichen

Menschen mit einem schwachen Selbstwertgefühl neigen dazu, sich ständig zu ihrem Nachteil mit anderen zu vergleichen. Höre damit auf. Du bist du und niemand sonst! Jeder Mensch ist einzigartig und hat seine ganz eigenen Stärken und Schwächen. Wir alle sind gleichwertig. Lerne deine Stärken kennen und akzeptiere deine Schwächen – so kannst du dich selbstsicherer fühlen. 

Tipp 3: Setze dir realistische Ziele

Wenn du dir unrealistische Ziele setzt (zum Beispiel: „Ich will perfekt sein!“), setzt du dich selbst unter Druck und erreichst am Ende meistens das Gegenteil von dem, was du wolltest. Setze dir lieber realistische Ziele (zum Beispiel: „Ich beabsichtige, mich besser kennenzulernen!“), die du auch tatsächlich erreichen kannst. Jedes tatsächlich erreichte Ziel, stärkt dein Selbstwertgefühl. Dazu fällt mir noch ein, feiere dich dafür, dass du dein Ziel erreicht hast. Erlaube dir, stolz zu sein. 

Tipp 4: Akzeptiere deine Unsicherheit

Höre auf, gegen dich selbst zu kämpfen. Es ist nicht schlimm, unsicher zu sein. Nicht schlimm, Angst zu haben. Viel schädlicher ist es, wenn du dir selbst etwas vormachst und dadurch dir selbst oder auch anderen schadest. Weil du dich, oder andere abwertest, nur um dich besser zu fühlen. Oder wenn du vor lauter Angst vor Fehlern gar nicht erst losgehst und deshalb stecken bleibst.

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Tipp 5: Schäme dich nicht, lebe

Die Scham kann unheimliche Macht über dich erlangen. Es ist menschlich, die Scham verdrängen zu wollen. Normal ist es auch, in „Was wäre wenn-Gedankenschleifen“ zu verfallen. Doch all das blockiert die eigentlichen Lösungen. Nutze deine Scham und die Reue lieber und kreiere daraus etwas Wunderbares. Du allein entscheidest, was du aus deiner Scham und der Reue machst.

Tipp 6: Akzeptiere deine Schwächen und erkenne deine Stärken

Ich selbst habe mich jahrelang darin trainiert, dass ich meine Schwächen überbewertet und meine Stärken bei Weitem unterschätzt habe. Ich hatte ein verzerrtes Selbstbild. Vielleicht kennst du das auch von dir. Möglicherweise haben auch Freunde dir das schon rückgemeldet. Dann ist es jetzt an der Zeit, ein Selbstbild zu entwickeln, das angemessen ist.

Jeder von uns hat Schwächen und dagegen müssen wir nicht ankämpfen, sie nicht übertrieben negativ aufbauschen. Wohl aber dürfen wir die Schwachpunkte anerkennen und uns auch verbessern. Das geht aber nur, wenn du genau hinschaust. Vermeide Verallgemeinerungen und bringe deine Selbstanklagen realistisch auf den Punkt. Gehe mitfühlend mit dir um und überlege dir konkrete Schritte zur Veränderung. Überlege dir, wann du konkret was anders machen willst und wie genau du es tun wirst. Akzeptiere die Grenzen deines Naturells.

Und bitte schau mal genau auf deine Stärken. Lenke deine Aufmerksamkeit bewusst auf deine Stärken und das, was du bisher erreicht hast. Spiele sie nicht herunter, sondern sei stolz auf dich und feiere dich für deine Erfolge. Nimm deine Stärken wahr und integriere sie in dein Selbstbild.

Tipp 7: Lerne deine Gefühle zu managen

Gefühle zu managen beinhaltet, deine Gefühle zu erkennen, zu verstehen, zu benennen, auszudrücken und regulieren zu können. Du wirst lernen dürfen, einen gesunden Abstand zwischen dich und deine Gefühle zu bringen. Sie anzunehmen, statt sie verdrängen oder verleugnen zu wollen. Dadurch kannst du verhindern, dich emotional in etwas hineinzusteigern und aus deinen Gefühlen heraus Entscheidungen zu treffen, die zu unerwünschten Erfahrungen führen. Es geht darum zu lernen, in welchen Momenten du deiner eigenen Wahrheit vertrauen kannst und in welchen Momenten du besser deine emotionale Welle abwartest und innerer Ruhe einkehren lässt.

Tipp 8: Finde heraus, wer du bist und wer du sein willst

Weißt du, wer du bist? Wenn du dich in deiner Kindheit verbiegen musstest, dann kann es sein, dass du nie ein Gefühl dafür entwickelt hast, wer du eigentlich bist. Das trifft auch zu, wenn du dich nur zum Teil verbiegen musstest, um den Erwartungen deiner Eltern gerecht zu werden. Wenn deine Eltern also Erwartungen an dich hatten, die deinem eigentlichen Naturell nicht entsprachen, dann kann es sein, dass du dich selbst verleugnet hast. Dass du dein wahres Wesen nicht leben konntest.

  • Was sind Eigenschaften, die dich ausmachen?
  • Welche Werte willst du leben und wie kannst du sie noch tiefer leben?

Eine schöne Art herauszufinden, was alles in dir steckt, ist mein Human Design Beziehungscoaching.

Tipp 9: Übernimm die Verantwortung für dein Leben

Wenn du Verantwortung für dein Leben übernimmst, dann heißt das für mich, dass du die Verantwortung für deine Gefühle, für deine Gedanken (ausgesprochen und gedacht) sowie für deine Entscheidungen übernimmst. Es bedeutet nicht, dass du an allem, was dir widerfährt, schuld bist. Schuld und Verantwortung sind zwei Dinge, die oft in einen Topf geworfen werden und in Wahrheit nicht zwingend zusammengehören.

Lerne dich besser kennen und finde heraus, was die Ursache für deine Gedanken und Gefühle sind. Finde heraus, wie du zu bestimmten Situation beigetragen hast und wie du es in Zukunft anders machen kannst. Verantwortung übernehmen, heißt selbstbestimmt handeln, dein Leben nach deinen Maßstäben zu gestalten. Das setzt voraus, dass du weißt, wie du leben und was du erschaffen willst. Siehe Tipp 8.

Tipp 10: Paparazzi-Übung

Stell dir vor, du bist ein Star und überall lauern dir Paparazzi auf. Du willst selbstbewusst wirken. Wann immer du das Haus verlässt, wählst du ab jetzt ein schickes Outfit, achtest auf deine Körpersprache und Mimik. Wisse, hinter jeder Ecke könnte einer von ihnen lauern. Nimm eine aufrechte und offene Körperhaltung ein. Lächle. Wähle einen sicheren Stand und schaue deinem Gegenüber in die Augen. Da Körper und Geist miteinander verbunden sind, wird deine Körperhaltung auf deine Stimmung abfärben. Nach kurzer Zeit wirst du dich durch diese Übung tatsächlich selbstbewusster fühlen.

Fazit zur Stärkung deines Selbstwertgefühls

Ein niedriges Selbstwertgefühl belastet und beeinträchtigt deine Beziehungen. Es belastet deine Lebensqualität. Die Ursachen für ein niedriges Selbstwertgefühl liegen meist in der Kindheit und doch kannst du dein Selbstwertgefühl auch als Erwachsene noch stärken.

Welcher dieser 10 Tipps spricht dich aktuell am stärksten an oder welcher triggert dich am meisten? Beginne genau damit.

Wenn du dir deine Ängste und Unsicherheiten bewusst machst, eine gesunde Distanz zu ihnen herstellst und mehr und mehr Verantwortung für dein Leben übernimmst, kannst du dein Selbstwertgefühl stärken und mit mehr Freude durchs Leben gehen.

Hallo, ich bin Sandra. Als Beziehungscoach helfe ich dir dabei, Beziehungen auf Augenhöhe zu kreieren. Die Stärkung deines Selbstwertgefühls ist dabei essenziell. Mir ist wichtig, dass du in deiner Beziehung wirklich du sein und dich voll entfalten kannst. 
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