Mutter-Tochter-Beziehung

16. April 2021 | in PRÄGUNGEN | von SANDRA HEITMANN

Vermutest du, dass die Beziehung zu deiner Mutter gestört war oder auch ist?

Möglicherweise hast du auch einen Konflikt mit deiner Mutter.

Vielleicht vermutest du auch, dass du eine narzisstische Mutter hat.

Die Beziehung zu deiner Mutter hat Einfluss auf dein Beziehungsleben. Sie hat entscheident deine Beziehungsmuster und deine Definition von Liebe geprägt. 

Wenn du selbst Mama bist, weißt du bereits, dass du weder perfekt noch fehlerfrei bist.

So konnte auch deine Mama diesen Standard nicht erfüllen.

Du hast einen Rucksack aus Erfahrungen und so allerlei Eigenarten.

Manchmal kannst du nicht alle Bedürfnisse deiner Kinder erfüllen.

In einem anderen Moment gehst du soweit über deine Grenzen hinaus, dass du Dinge sagst oder tust, die du später bereust.

Wir Mamas sind Menschen.

Nichtsdestotrotz, eine Entschuldigung hat noch keinem Menschen geschadet.😎

Diesen Beitrag schreibe ich, weil sehr viele Beziehungsprobleme etwas mit den Erfahrungen unserer Kindheit zu tun haben.

Oft sind sie eng verknüpft mit dem Bild der Liebe, das wir damals entwickelt haben.

Mit diesem Beitrag unterstütze ich dich dabei aufzuräumen.

Klarheit ist der erste Schritt in eine neue, glücklichere Zukunft.

Du hast in deinem Leben schmerzhafte Erfahrungen gemacht und wurdest verletzt.

Gerade die Verletzungen durch die eigene Mama hinterlassen tiefe Wunden.

Ihr liebloses Verhalten hast du als Kind unweigerlich persönlich genommen und dich damit identifiziert.

Heut ist es wichtig, dich zu ent-identifizieren.

Mutter-Tochter-Beziehung

Was bedeutet Liebe für dich?

Kurzes Intro

Hat deine Mama dich oft verletzt, dann sprichst du heute vielleicht genauso mit dir.

Du wirst dich selbst nicht anerkennen, egal was du bereits leistest.

Achte auf deine innere Stimme und deine innere Kritikerin.

Wer spricht da?

Ist das wirklich wahr?

Wurdest du oft ignoriert oder gar misshandelt? Dann hast du vielleicht geschlussfolgert nicht liebenswert zu sein.

Als kleines Mädchen hast du gedacht: Wenn ich wirklich liebenswert wäre, dann würde meine Mutter mir meine Bedürfnisse erfüllen und meine Grenzen achten.

Eine Wenn-Dann-Schlussfolgerung mit fatalen Folgen für dein gesamtes Leben.

Es ist wichtig, diese Wenn-Dann-Verknüpfung zu lösen.

Das Verhalten anderer Menschen sagt immer mehr über sie aus als über dich.

Jeder Mangel an Liebe hat zur Folge, dass du traurig darüber bist und auch sein darfst.

Oft ist da noch ganz viel unterdrückte Wut, und vielleicht fühlst du dich auch einfach leer.

Es hat nichts damit zu tun, was für dich möglich ist.

Ich mag dir helfen, dass du die Verletzungen erkennst.

Erst die Klarheit darüber wird dir helfen, dich davon zu distanzieren.

Mag sein, dass das direkt ein schlechtes Gewissen in dir hervorruft. Ich kann das verstehen.

Doch wenn du wegschaust, dann hat dein Unterbewusstsein die Macht über dein Leben.

Erst wenn du hinschaust, kannst du all das aussortieren und kannst dich neu programmieren.

Erst dann kannst du den Begriff Liebe bewusst für dich definieren. 

Dieser Beitrag soll keine Schelte für alle Mamas bedeuten.

Ich bin mir darüber bewusst, dass jede Mama ihr Bestes gegeben hat.

Doch genau das hat oft nicht gereicht, um ihrer Tochter ein glückliches Leben zu ermöglichen.

Ich möchte eben diesen Töchtern heute helfen, ihr Leben zu verändern.

Es liegt mir am Herzen einen Raum für all die kraftvollen, unverarbeiteten Emotionen zu öffnen.

Ich möchte Frauen unterstützen, sich zu befreien von all den falschen Überzeugungen über sich und über die Liebe.

Meine tiefste Überzeugung ist, dass du gut bist so wie du bist! Dass du genauso sein darfst und sogar sein sollst!

Im Folgenden mag ich dich in einige mir durch meine Arbeit bekannten Mütter-Charaktere mitnehmen.

Spüre bitte selbst nach, welcher Anteil für dich interessant ist.

In den einzelnen Abschnitten über die Mütter gehe ich darauf ein, wie die Mutter sich verhalten hat und wie du es empfunden haben musst. Ich habe auch geschrieben, wie sich das wahrscheinlich auf dein Bild der Liebe ausgewirkt hat und was du nun für dich tun kannst. 

Mutter-Tochter-Beziehung

Vernachlässigung durch die Mutter

Diese Mütter sind nicht fähig, ihren Kindern die Wärme zu schenken, die sie brauchen.

Sie beschützen ihre Kinder nicht. Sie überlassen sie viel zu früh sich selbst.

Eine solche Mama lässt ihr Kind emotional verhungern.

Sie ist einfach nicht greifbar. Als kleines Mädchen kannst du dich da nur einsam fühlen.

Verbundenheit mit einer solchen Mutter herzustellen, ist schlicht nicht möglich.

Kinder, die das erleben mussten haben das Gefühl, dass sie abgelehnt werden. Dass sie unerwünscht und ungewollt sind.

Sie lernen schnell, dass sie besser unsichtbar sind. Sie erleiden einen Mangel an Unterstützung und Aufmerksamkeit.

Nicht selten projizieren Mütter all ihren Selbsthass auf ihre Tochter.

Als Tochter bist du dann ungewollt und unverschuldet zum schwarzen Schaf der Familie geworden, zum Sündenbock.

Ein Mangel an Sicherheit und Geborgenheit ist die logische Konsequenz.

Töchter, die das erlebt haben wurden weder unterstützt, noch haben sie die notwendige Liebe erhalten.

Diese Mädchen waren häufig die Kinder, die negative Aufmerksamkeit auf sich zogen. Besser negative Aufmerksamkeit als gar keine.

Andererseits ordnen sie sich auch komplett unter, nur um endlich mal Liebe zu erhalten. 

Sie sind so sehr ausgehungert nach Liebe, dass sie in ihren Beziehungen bereit sind, sich komplett zu verkaufen.

Manchmal knüpft die Vernachlässigung auch direkt in Übergriffigkeiten über.

Das heißt, dass diese Mütter ihre Kinder schlagen oder auch zusehen, wie sie verprügelt oder sexuell missbraucht werden.

Zusehen, ohne einzugreifen und ihre Töchter zu schützen.

Als Tochter kannst du da nur Angst haben. Du bist niemals sicher und kannst niemandem vertrauen.

Diese Mütter sind eiskalt. Sie weigern sich ihre Kinder zu beschützen.

Sie misshandeln sie körperlich – oder lassen es zu – und hinterlassen tiefe seelische Narben.

Manchmal erzählen mir Kundinnen, dass sie der Mutter von den Übergriffen des Vaters oder des Stiefvaters erzählt haben und dass diese nicht ernst genommen wurden.

Diese Mütter hatten doch wahrlich behauptet, dass ihre Tochter lügt. Das ist doppelter Verrat.

Eine Mutter hat die Tochter zu beschützen. Doch diese Mütter sorgen dafür, dass die Töchter sich erst recht falsch fühlen und das sie die Schuld auch noch bei sich suchen.

Wenn du diese Erfahrungen machen musstest, dann hast du in dir sehr viel Wut aufgestaut.

Es ist wichtig für dich, dass du sie spürst. Das du sie wahrnimmst um die Kraft für dich zu nutzen.

Lass nicht zu, dass diese aufgestauten Emotionen sich irgendwann an den falschen Stellen entlädt und dass du es am Ende bereuen wirst.

Du wirst sehr feine Sensoren entwickelt haben, die dich warnen. Du spürst, wenn jemand in deinem Umfeld wütend wird.

Die Gefahr hast du immer im Blick, denn du wurdest einfach schon so oft verletzt, gedemütigt und enttäuscht.

Lautes Schreien, Beschimpfungen und Gewalt kennst du und erkennst du im Ansatz.

Wut erscheint dir gefährlich, und vielleicht hast du sie komplett aus deinem Leben gestrichen.

Doch das funktioniert nicht.

Da hat sich auch in dir viel Wut angestaut. Selbst dann, wenn du sie im Moment nur im Außen wahrnimmst. 

Mutter-Tochter-Beziehung

Verantwortungslose Mütter

Diese Mütter überlassen ihren Töchtern die Arbeiten, die ihre Aufgabe wären.

Sie sind überfordert und lassen ihre Tochter den kompletten Haushalt erledigen und oft auch die anderen Geschwister großziehen.

Das geschieht häufig in Familien, in denen die Mutter süchtig ist oder auch depressiv ist.

Wenn eine Mutter sich wie ein Kind verhält, dann muss eine Tochter viel zu früh Verantwortung übernehmen.

Verantwortung, die noch zu viel für das kleine Mädchen ist.

Eigentlich braucht die Tochter den Schutz und die Fürsorge der Mutter noch, muss aber für sie da sein.

Diese Mama ist meist so sehr mit sich beschäftigt, dass sie ihre Tochter gar nicht wirklich wahrnehmen. Dass sie ihre Leistungen gar nicht wertschätzen und würdigen.

Sie sind nicht da, wenn die Tochter eine Enttäuschung erlebt hat und den Trost der Mutter braucht.

Als Tochter wurdest du nie bemuttert und musstest stattdessen bemuttern.

Manche Kundin von mir dachte, dass sie alle Probleme der Mama immer zu lösen hatte.

Dass sie nie Probleme machen durfte.

Sie wollten den Schmerz der Mama lösen und keinesfalls neuen hinzufügen.

Als Tochter hast du die Mama oft gedeckt.

Hast sorgfältig darauf geachtet, dass nichts nach außen dringt.

Eigene Gefühle und Wünsche hast du weggedrückt.

Bist aus deinem Körper ausgestiegen und hast dich nur noch um das Befinden der Mama gekümmert.

Die Mutter im Stich zu lassen oder auch die Geschwister war nie eine Option.

Du hast gelernt, dass du niemandem vertrauen kannst. Niemandem außer dir selbst.

Auch als erwachsene Frau übernimmst du ganz selbstverständlich alle Aufgaben. Trägst alle Verantwortung. Bist immer für andere da.

Für dich selbst kannst du leider nicht so gut sorgen. Deine Fühler sind nach außen gerichtet.

Der Kontakt zu deinen eigenen Bedürfnissen und Wünschen fehlt dir.

Du glaubst oft nicht liebenswert zu sein, oder nur wenn du alles erledigst. Denn früher gab es ja auch keine Anerkennung.

Schwach sein war als kleines Mädchen gar nicht möglich.

Du hast gelernt, immer stark zu sein und niemals um Hilfe zu bitten.

Du fühlst dich verantwortlich, jedes Problem allein zu lösen.

Oft bist du wütend und fühlst dich ausgenutzt.

Doch das Gefühl drückst du einfach weg.

Es fehlt dir an Leichtigkeit, an Momenten der Freude.

Du erkennst selbst gar nicht, was du alles leistest. Dein Weg war immer geebnet.

Für dich schien die Rolle der Verantwortlichen, der Helferin, der Fürsorgenden vorgesehen zu sein.

Das du die Rolle wechseln kannst, ist für dich gar nicht erst denkbar.

Versuchst du oft die Probleme aller anderen zu lösen? Du lastest dir so einiges auf.

Doch wie du als Kind der Mama nicht helfen konntest, so kannst du es auch später nicht.

Jeder kann seine Themen nur für sich lösen!

Bist du mit einem Mann zusammen, um den du dich kümmern musst?

Liebe ist bei dir mit “Ich muss helfen – Ich muss die Verantwortung tragen” eng verknüpft.

Keine Krankheit der Welt entbindet eine Mutter von der Verantwortung, sich um ihre Kinder zu kümmern.

Jede Mutter hat die Aufgabe, sich selbst zu helfen, damit sie sich um ihr Kind kümmern kann.

Ich habe Mitgefühl für Krankheiten. Habe Mitgefühl für die Hintergründe der Sucht.

Ja, und dennoch haben wir als Mutter die Verantwortung, uns um unsere Kinder zu kümmern.

Ich bin selbst Mutter und haben schon viele Fehler gemacht. Bin weit entfernt von perfekt oder fehlerfrei. 

Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied. 

Ich arbeite an meinem Selbstwertgefühl und übernehme die Verantwortung für mich und unser Leben. Ich übertrage sie nicht auf mein Kind!

Mutter-Tochter-Beziehung

Mutter mit dem Anspruch der besten Freundin 

Als Tochter das Ein und Alles der Mutter zu sein, klingt schön.

Ist es aber nicht unbedingt.

Diese Mutter wollte immer Zeit mit ihr verbringen und verhinderte so, dass die Tochter keine Möglichkeit hatte ihren eigenen Weg zu gehen.

Eine solche Mama wirkt so, als würde sie ihrer Tochter alles geben was sie sich nur wünschen kann.

Sie schenkt ihr Zeit und ist stolz auf sie.

Doch genau das macht es für die Tochter noch schwerer.

Wie kann man sich über so eine tolle Mama beschweren?

Die Realität sie so aus, dass diese Mutter emotional sehr bedürftig war.

Dass sie alle Aufmerksamkeit von der Tochter absog. Es geht nicht um die Bedürfnisse der Tochter.

In Wahrheit ging es immer um die Mutter selbst.

Diese Tochter hat kaum eine Möglichkeit, ihren Wünschen nachzugehen und ihre Grenzen zu ziehen.

Töchter solcher Mütter fühlen sich vereinnahmt und unfrei und verbinden das mit Liebe.

Liebe heißt dann, ich bin nicht so wichtig.

Schuldgefühle sind hier ein großes Druckmittel. Die Beziehung engt ein, sie nimmt die Luft zum Atmen.

Oft haben diese Mütter viel für ihre Kinder aufgegeben, und sie forderten es auf destruktive Weise zurück.

Als Tochter bist du so zur besten Freundin, zur Vertrauten geworden. Deine Mutter hat sich immer für dich eingesetzt. Auch dann, wenn du es allein schaffen wolltest. Wenn du deinen eigenen Weg gehen wolltest. Du hattest es so zu tun, wie sie es wollte.

Distanz, Andersartigkeit oder Konflikte konnte deine Mutter nicht aushalten.

Gerade die Teenie-Zeit war für diese Töchter schwer.

Sie hat ihren ganzen Wert aus dem Muttersein gezogen und konnte dich nicht einfach ziehen lassen.

Diese Mama wird dich zu jederzeit unterstützen. Das allein ist wundervoll, doch du hast wahrscheinlich direkt das Gefühl, dafür eine Gegenleistung bringen zu müssen. Da steckt für dich sicher Verpflichtung hinter, besonders lieb zu deiner Mutter zu sein.

Wieder ein Mangel an Selbstbestimmung. Wieder ging es um die Bedürfnisse deiner Mama.

Du warst ständig auf einem anderen Spielfeld unterwegs und kennst dein eigenes gar nicht.

Als Tochter fühlst du eine Symbiose. Du kannst nicht wahrnehmen, wo deine Mutter aufhört und wo du anfängst.

Dich zu spüren, hast du nicht gelernt.

Dadurch fühlst du dich gefangen und festgehalten. Es nimmt dir die Luft zum Atmen.

Eine natürliche Ablösung war nie erlaubt. Als Tochter hast du gelernt, dass es deine Aufgabe ist, deine Mutter glücklich zu machen.

Du musst für sie da sein und bei ihr sein.

Liebe verknüpfst du wahrscheinlich mit dem Mangel an Autonomie.

Es kann gut sein, dass Liebe und Nähe dir wahrlich Angst machen.

Dass du dich gar nicht so richtig einlassen magst, denn die Verantwortung die damit einhergeht erscheint riesengroß.

Oder du suchst dir einen Menschen, mit dem du nie wahrlich Nähe kreierst. Einen Menschen, der deinen Sicherheitsabstand einhält.

Mach dir bewusst, dass jede Liebesbeziehung immer Bindung und auch Autonomie beinhaltet.

Dass das zu einer gesunden Beziehung dazugehört.

Mach dir bewusst, dass du von niemandem abhängig bist.

Beginne dein Selbstvertrauen aufzubauen.

Wenn du immer unterstützt wurdest, kann es sein, dass du noch an deinen eigenen Fähigkeiten zweifelst.

Tue bewusst etwas, was Mut kostet und sammle deine Erfahrungen. Das schenkt dir Selbstvertrauen.

Mach dir bewusst, dass du ein eigenes Leben führen darfst.

Weder dein Partner, noch deine Freunde oder auch deine Mutter dürfen frei über deine Zeit bestimmen.

Beginne dir deiner Bedürfnisse und Grenzen gewahr zu werden und setze dich für dich ein.

Lasse deine Schuldgefühle los. Dann nimmt auch dein Frust ab.

Liebe bedeutet, dass du frei bist.

Liebe bekommst du geschenkt, ganz ohne Gegenleistung.

Wo du geliebt wirst, wird man dir deine Wünsche und Bedürfnisse erfüllen. Du musst sie jedenfalls nicht dauerhaft hintenanstellen.

Du brauchst nicht länger ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn du einmal nicht tust, was deine Liebsten sich wünschen.

Lerne NEIN zu sagen, wenn es ein JA zu dir ist.

Mutter - Tochter - Beziehung

Egozentrische und narzisstische Mütter

Diese Mütter stellen sich immer in den Mittelpunkt.

Sie stärken ihr Selbstwertgefühl dadurch, dass sie ständig um Beachtung buhlen.

Ihr Hunger nach Beachtung ist unersättlich.

Sie stehen oft im Wettbewerb mit ihren Töchtern. Als Tochter bist du damit automatisch Konkurrentin.

Als Tochter hast du es in dieser Beziehung schwer, Selbstvertrauen zu entwickeln.

Du wirst eine starke innere Kritikerin in dir tragen.

Das Einfühlungsvermögen einer solchen Mutter ist nahezu nicht vorhanden.

Sie interessiert sich nicht für andere Menschen und ihre Gefühle. Außer, sie hat davon einen Vorteil und kann sich dadurch über die Tochter stellen.

Diese Mütter tendieren dazu, sehr empfindlich auf Kritik zu reagieren.

Sie machen daraus ein Drama. Es kann auch gut sein, dass sie alles was faktisch war leugnen und dass sie lügen.

Angriff ist die beste Verteidigung, könnte der Grundsatz einer solchen Mutter sein.

Immer wieder wird es vorkommen, dass diese Mutter dich mit ihrer Wut regelrecht in Angst und Schrecken versetzt hat.

Das kann für dich oft sehr schmerzhaft gewesen sein. 

Ihre Kritik wird immer wieder hart und vernichtend gewesen sein.

Sie macht ihre Tochter klein, damit sie selbst besser dasteht.

Eine solche Mutter hat einen zerstörerischen Einfluss auf ihre Töchter und ihr Selbstwertgefühl.

Ohnmacht und das Gefühl minderwertig zu sein, sind dir als Tochter sicher geläufig.

Wenn deine Mutter diese Züge hatte, dann ist es wichtig, dass du beginnst, dich selbst anzuerkennen.

Dass du deine Leistungen erkennst, und dass du dich vor weiteren Übergriffen schützt.

Du brauchst klare Grenzen!

Es ist sehr wahrscheinlich, dass du das bisher nicht gelernt hast.

Möglicherweise findest du in deinem Umfeld auch heute noch Freundinnen, die mit dir in Konkurrenz gehen, oder denen es faktisch nur um sich geht. Vielleicht weist sogar dein Mann ähnliche Züge auf.

Achte auf Menschen in deinem Umfeld, die immerzu um deine Aufmerksamkeit buhlen.

Du hast ein Recht darauf, deine Grenzen klar zu ziehen.

Es ist vollkommen in Ordnung, wenn du eine andere Meinung hast.

Auch dann, wenn diese Menschen damit nicht zurecht kommen und sich kritisiert und angegriffen fühlen.

Es kann gut sein, dass du dir ein besseres Leben wünschst und dass dich immer etwas zurückzuhalten scheint.

Dass du tief in dir glaubst, es nicht verdient zu haben.

Du darfst dir aktiv Menschen suchen, die dich unterstützen!

Die dir Erfolg gönnen! Menschen, die dir das Gefühl geben, dass du gut bist, so wie du bist.

Mutter - Tochter - Beziehung

Der Kontrollfreak als Mutter

Diese Mütter fühlen sich ebenfalls oft überfordert vom Leben.

Sie hassen das Gefühl der Hilflosigkeit und wollen dem durch übermäßige Kontrolle entgegenwirken.

Wer nicht tut, was sie will und wie sie es will, wird konsequent bestraft.

Als Tochter kennst du es, dass du am Laufenden Band kritisiert wirst. Alles unter dem Deckmäntelchen des Guten.

Natürlich will sie nur das Beste für ihre Kinder. Oder doch nur Flucht vor dem Gefühl der Ohnmacht?

Diese Mütter haben sehr oft einen scharfen Ton. Sie dulden keine Widerrede.

Doch es geht auch sehr manipulativ unter dem Deckmantel der “Liebe”.

Eine Mutter, die dich ständig herumkommandiert hat, hat diese Macht genossen.

Sie hat sich in Wahrheit ohnmächtig gefühlt und dich benutzt, um sich mal mächtig zu fühlen.

Die Dauerkritik einer dich ständig kontrollierenden Mutter zerstört deinen Glauben an dich selbst.

Du beginnst unweigerlich zu glauben, dass du nicht gut bist so wie du bist.

Wenn du oft kontrolliert wurdest, wirst du dich vielleicht auch heute noch kontrollieren lassen.

Es kann sein, dass du nicht in der Lage bist eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen. Du du dich von anderen herumschubsen lässt. Dadurch wirst du oft zwischen die Fronten geraten. So kann es sein, dass du in deiner Familie der Prellbock bist.

Du badest aus, weil du dich immer wieder unterordnest und den Bedürfnissen deiner Liebsten Vorrang gibst.

Das ist für dich die Definition von Liebe.

Für dich geht es darum, dass du schaust, was du wirklich willst.

Dass du in dich hinein spürst anstatt das zu tun, was andere von dir wollen.

Dass du den Mut entwickelst, für dich einzustehen. Zeit, dass du beginnst dich von Kritik zu distanzieren.

Beginne, auf deine innere Stimme zu hören.

Du musst nicht länger alles tun, was andere dir sagen.

Finde deine Wahrheit heraus.

All die Ansprüche von außen überfordern dich oft, und du weißt vor alledem gar nicht mehr, wo dir der Kopf steht.

Doch du machst tapfer weiter. Versuchst weiterhin, es allen recht zu machen.

In dir wird eine große Wut sein.

Welche Strategie bevorzugst du damit umzugehen?

Kämpfst du gegen die Ansprüche von außen an?

Oder flüchtest du?

Die kurzfristige Explosion mag sich erstmal gut anfühlen, doch lang hält das in der Regel nicht an.

Vor allem dann nicht, wenn dein Ausbruch nicht den Anmut einer Königin hatte, sondern dich eher an deiner Glaubwürdigkeit verlieren ließ.

Rückzug und das Hineinfressen der Wut sind keine Lösung.

Nutze die Wut weise, für die jetzt anstehenden Veränderungen.

Konflikte bringen dich nicht um. Du darfst beginnen, dich zu positionieren.

Innere Klarheit ist für dich ganz wichtig. 

Es ist nicht deine Aufgabe, allen Erwartungen gerecht zu werden.

In erster Linie ist es deine Aufgabe, dir selbst gerecht zu werden.

Mutter - Tochter - Beziehung

Resümee

Jetzt kannst du sicherlich kategorisieren, wie deine Mutter war.

Natürlich habe ich hier Extreme beschrieben. Doch du wirst spüren, an welcher Stelle du dich und deine Mutter wiedererkannt hast. Vergleiche dich bitte nicht mit anderen. Jede Wunde hat es verdient gesehen und versorgt zu werden.  

Dann mag ich auch erwähnen, dass jede Mutter sowohl gute als auch schlechte Anteile haben kann. Für deine Heilung war es mir jedoch wichtig mich hier explizit auf all das zu fokussieren, was dich verletzt haben kann.

Ich mag dir an dieser Stelle unbedingt noch einmal sagen, dass du niemals der Grund für ihr Verhalten warst.

Du hattest jederzeit Liebe verdient.

Hattest ihre Fürsorge, ihre Unterstützung, ihre Liebe, ihre Anerkennung verdient und du hattest es ganz sicher verdient dich sicher und geborgen zu fühlen.

Vielleicht laufen dir nach diesem Beitrag die Tränen und das ist gut. Da hat sich sicher viel angestaut. In meinem Coachings laufen immer viele Tränen, und das ist der Beginn der Heilung.

Gern  mag ich eine Überzeugung von mir teilen, die auch meinen Kundinnen an dieser Stelle oft hilft. 

Ich glaube, dass wir alle auf einer anderen Ebene diesen Erfahrungen zugestimmt haben. Wir haben einen Seelenplan und für uns geht es darum diese Erfahrungen in diesem Leben zu heilen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn dieser Beitrag für dich ein Anstoß ist in deinem inneren aufzuräumen. Es ist mir ein Herzensanliegen, dass du dir erlaubst die Vergangenheit anzunehmen und zu heilen. Denn ich wünsche mir für dich, dass du glücklich bist. 

Mutter-Tochter-Beziehung

Ich freue mich, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt, was du aus diesem Beitrag für dich mitgenommen hast.

Sehr gern darfst du den Artikel auch weiterempfehlen.   

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